Induktionskochfeld

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Best bewertete Induktionsherde

Alaska DIC 3400
Kochplatten: 2, Leistung in Watt: 2000
SEHR GUT
1.1
Caso C21
Kochplatten: 1, Leistung in Watt: 2100, Timer
SEHR GUT
1.5
Unold 58215 Induktionskochfeld
Kochplatten: 1, Leistung in Watt: 1800, Timer
SEHR GUT
1.6



Karcher 112853
Kochplatten: 2, Leistung in Watt: 2000, Timer
SEHR GUT
1.8
Steba IK 100
Kochplatten: 2, Leistung in Watt: 3100, Timer
GUT
2.0
Unold 58275
Kochplatten: 2, Leistung in Watt: 3400
GUT
2.0

Induktionskochplatten

Ein neues Kocherlebnis mit dem Induktionsherd

Seit Anfang der 1990er Jahre die ersten Induktionskochfelder auf den Markt gekommen sind, hat sich ihr Anteil in deutschen Haushalten kontinuierlich gesteigert. Dies liegt daran, dass in Zeiten steigender Strompreise viele Verbraucher auf der Suche nach Elektrogeräten sind, die helfen können, Energie zu sparen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Elektroherden lässt sich mit einem Herd, der mit Induktionskochfeldern bestückt ist, ca. 30 % Energie sparen, was sich natürlich sofort auf die Stromrechnung niederschlägt. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass ein Herd mit einem Induktionskochfeld in der Regel teurer in der Anschaffung ist als ein Elektroherd. Außerdem müssen zum Kochen auf einem Induktionskochfeld spezielle Kochtöpfe benutzt werden, die einen ferromagnetischen Boden besitzen. Dazu eignen sich vor allem Kochtöpfe, die aus Gussstahl oder aus Tiefziehstahl gefertigt sind, während Töpfe und Pfannen aus Edelstahl nur eingeschränkt genutzt werden können. Gar nicht für Induktionskochfelder geeignet sind Kochgefäße aus Aluminium, Kupfer, Glas oder aus Keramik.

Der Grund, dass nur spezielle Kochtöpfe und Pfannen auf einem Induktionskochfeld benutzt werden können, liegt in der besonderen Art der Wärmeerzeugung bei einem Induktionsherd. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Elektroherd wird bei einem Herd mit Induktionskochfeldern die Wärme nicht auf der Kochplatte erzeugt, sondern es wird Energie auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen und dort in Wärme umgewandelt. Die Kochfläche eines Induktionsherds besteht aus Glaskeramik, unter der sich eine Spule befindet, die von Strom durchflossen wird. Diese Spule erzeugt ein magnetisches Wechselfeld, welches am Boden eines Topfes, der darüber platziert ist, mit Hilfe von Induktion Wirbelströme erzeugt. Diese Wirbelströme erhitzen das Metall des Topfes, wodurch dann auch der Topfinhalt erhitzt wird. Dies geschieht gerade in der Ankochphase sehr schnell, wodurch sich eine Stromersparnis ergibt. Diese Art der Wärmeerzeugung funktioniert am besten bei einem ferromagnetischen Material, da hier das magnetische Wechselfeld am besten gebündelt und somit in Wärme umgewandelt werden kann.

Wer sich ohnehin einen neuen Kochherd zulegen möchte und auf Energieersparnis Wert legt, sollte über den Kauf eines Induktionsherds nachdenken, denn die höheren Kosten in der Anschaffung amortisieren sich durch die Energieersparnis schon nach relativ kurzer Zeit. Außerdem gibt es immer mehr Anbieter, die Kochtöpfe und Pfannen anbieten, die zum Kochen auf Induktionskochfeldern geeignet sind, so dass auch hier die Preise in letzten Jahren gesunken sind. Gerade für Familien mit kleinen Kindern bietet ein Induktionsherd außerdem mehr Sicherheit, da es keine heißen Herdplatten mehr gibt, an denen sich die Kinder verbrennen können. Außerdem heizt sich der Raum, in dem gekocht wird, nicht mehr so stark auf, da es kaum Wärmeverlust an die Umgebung gibt, wie es bei herkömmlichen Elektroherden der Fall ist.

Ein Punkt, der im Zusammenhang mit Induktionskochfeldern immer wieder diskutiert wird, ist die elektromagnetische Umweltverträglichkeit. Bei der Nutzung eines Kochherds mit Induktionskochfeldern sollte man darauf achten, dass das Kochfeld komplett durch das Kochgefäß abgedeckt ist, damit keine Streufelder der elektromagnetischen Strahlung entstehen können. Am besten entscheidet man sich für einen Induktionsherd mit zonenlosen Induktionskochfeldern, bei dem Sensoren den Durchmesser des Kochgeschirrs ausmessen und das Magnetfeld dem Boden des Topfes oder der Pfanne anpassen. Außerdem sollte beim Kochen ein Abstand von einigen Zentimetern zur Vorderkante des Herdes eingehalten werden. Es gibt auch immer wieder Warnhinweise, dass die elektromagnetischen Felder eines Induktionsherds einen Herzschrittmacher beeinflussen können. Die Strahlung eines neuen Induktionsherds ist aber relativ gering und die Herzschrittmacher werden immer weiter entwickelt und störunanfälliger gemacht. Man kann aber den Kauf eines Kochherds mit Induktionskochfeldern vorher mit seinem Arzt besprechen, um jedes Risiko auszuschließen.

Wer das Kochen auf einem Induktionskochfeld zunächst einmal ausprobieren möchte, für den empfiehlt sich der Kauf einer einzelnen Induktionskochplatte. So kann für wenig Geld das Kochen auf einem Induktionsherd getestet werden, bevor man sich für den Kauf entscheidet.

Umsetzung: X4d Media